Wie im gesamten Rheingau-Taunus-Kreis war auch in Kiedrich am vergangenen Wochenende der Nikolaus unterwegs. „Insbesondere für die Familien war das Jahr 2020 eine Belastung und eine Herausforderung. Nachdem die Kinder in diesem Jahr auf vieles verzichten mussten, möchten wir alles daransetzen, dem Nachwuchs trotz Corona ein schönes Nikolauserlebnis zu ermöglichen. Deswegen haben wir uns in den vergangenen Tagen intensiv darüber Gedanken gemacht, wie wir den Familien dennoch eine Freude machen können“, erklärt der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Lukas Brandscheid.

Da es aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht möglich ist, mit den Nikoläusen in die Wohnzimmer zu kommen und den Kindern aus dem goldenen Buch vorzulesen sowie die Geschenke zu übergeben, hat man sich eine kontaktlose Form des Nikolausbesuchs ausgedacht: Die Eltern meldeten sich per Mail (nikolaus@ju-rheingau-taunus.de) an und bekamen sodann einen kurzen Fragebogen zugeschickt. In diesen trugen sie unter anderem ihre Adresse, einen Wunschtermin samt Uhrzeit sowie ein Versteck und einen gewünschten Ablageort für die Geschenke (je mit Foto) ein. Nachdem der Fragebogen ausgefüllt zurückgesendet wurde, bekamen die Eltern einen Termin und ein Zeitfenster, zu welchem der Nikolaus die Familie besucht.

Die Familien standen dann mit ihren Kindern an den Fenstern und schauten, wie der Nikolaus kommt, die Geschenke positioniert und wieder in den dunklen Dezemberabend verschwindet. Als Dankeschön können die Eltern bei den Geschenken in ihrem Versteck eine kleine Spende platzieren.

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